Australien mein erster Versuch.

EP.6 – 01.07.2022

So wie mein Motorrad Benzin braucht zu funktionieren, so brauche ich meinen Kaffee.

Es ist wieder so weit, ich bin startklar. Es ist 8:39 Uhr, das Wetter scheint ja wie jeden Morgen ganz gut zu werden. Der Himmel ist zwar bewölkt, aber stellenweise kommt die Sonne schon durch, ich denke, es wird wie gestern, sonnig und sehr heiß. Mein Bordcomputer zeigt bereits 32 Grad Celsius.

Heute fahre ich die Bundesstraße Nr. 41 erst etwas Richtung Norden, um nach ein paar Kilometer die Landstraße Nr. 1020 Richtung Osten zu nehmen, später werde ich versuchen, der Küste Richtung Süden zu folgen. Wie die Tage zuvor, habe ich heute auch kein konkretes Ziel. Ich werde dort anhalten, wo es mir gefällt oder das Wetter mich dazu zwingt.

Irgendwann entdecke ich einen kleinen Tempel, wo ich spontan beschließe, eine kleine Pause zu machen, um zu trinken und die Beine zu entspannen.

Ich finde bei diesen Temperaturen, besonders wichtig, Pausen zu machen.

In meinem Trinkwasser füge ich Elektrolyten zu, um die Mineralien zu kompensieren, die ich durch das Schwitzen verliere. Die Elektrolyten kann man für 5 Thai Baht in jedem 7-Eleven kaufen.

Kurze Zeit später sehe ich ein paar Fischerhäuser, wo ich ebenfalls anhalte. Direkt hinter dem Haus ist ein Strand. Ich gehe dorthin und denke mir, das ist doch ein perfekter Ort zum Leben. Wunderbarer Strand, saubere Luft und vor allem Ruhe.

Es gibt immer zwei Seiten an einer Medaille. Später sehe ich einen Strandabschnitt mit einem Haufen Restaurants, die allesamt leer waren, aber lassen vermuten, dass es Zeiten gibt, wo es von Touristen hier nur so wimmelt. Also vorbei mit der Idylle und Ruhe.

Weiter fahre ich eine kleine Straße, die mitten durch eine Ölpalmenplantage führt.

Ich frage mich, was machen eigentlich die Bauern mit den Datteln artigen Früchten? Als ich plötzlich eine Sammelstelle sehe, die ich unbedingt anfahren möchte. Ich kenne zwar die Ölpalmen und habe schon öfters die Früchte von weitem gesehen, aber noch nie mir so richtig angeschaut. Gerade in diesem Moment, wo ich ankomme, lädt ein Bauer ein paar Kilo seiner Datteln ab. Ich gehe dorthin, um mir die Datteln anzuschauen, die fühlen sich richtig ölig an und schmecken voll nach Öl.

Ich bin wieder auf der Bundesstraße zurück und fahre durch verschiedene Städte. Wie bereits die Tage zuvor üben diese Städte gar keinen Reiz auf mich aus und ich sehe keine Notwendigkeit anzuhalten. Es ist genau wie mit den Tempeln, hast du 5 gesehen, so hast du alle gesehen. Das Gleiche trifft auf die Städte zu. Ich kann allerdings verstehen, wenn man zum ersten Mal in Thailand ist, wirkt das alles sehr exotisch auf einen, man hat sich aber sehr schnell satt geguckt.

Schaut euch mal diese Wolken am Himmel an. Eben war es noch schön, wie man es vorne noch sehen kann, und im nächsten Augenblick haben mich die Wolken überholt und jeden Moment kann die ganze Ladung Wasser nach unten kommen. In Wirklichkeit sieht der Himmel noch viel bedrohlicher aus, als es hier auf dem Video zu sehen ist.

Jetzt nur noch schnell im Hotel Schutz suchen. Zum Glück habe ich mir bereits etwas ausgesucht, also brauche ich keine Zeit zu verlieren und nur noch geradeaus zum Hotel zu fahren.

Kaum bin ich im Hotel angekommen, fängt es bereits zu tröpfeln. Ich habe nur noch Zeit mein Motorrad in eine Bucht zu fahren und hinter mir laden sich die gewaltigen Wolken aus.

Diese Regen sind gewaltig, aber die dauern in der Regel nicht sehr lange.

Als der Regen aufhört, fahre ich, nach Anweisung des Hoteleigentümers, in die Parkbucht, die zu meinem Zimmer gehört.

So sieht mein Zimmer für diese Nacht aus. Es ist geräumig, sauber und sagen wir bunt dekoriert. Für 500 Thai Baht finde ich das perfekt.

Es dauert nicht lange und schon wieder lädt sich der Himmel aus. Zwischendurch finde ich noch Zeit, um mit meiner Drohne in die Höhe zu gehen und mir die Gegend von oben anzuschauen. Ich habe nur sehr wenig Zeit dafür, denn der nächste Regen lässt nicht auf sich warten.

Abends mache ich mir noch meine Standard Nudeln zum Essen und verbringe den Rest des Tages damit, die unterwegs gemachten Videos zu sichern und die Ereignisse des Tages aufzuschreiben.

Ich habe natürlich nicht vergessen, mich um mein Motorrad zu kümmern.

Ich hoffe, dass dir mein Motorradabenteuer gefallen hat, ich würde mich freuen, dich in der nächsten Episode zu sehen.

Kommentare sind natürlich sehr willkommen. Schreib mir doch was du magst oder vielleicht nicht so magst, nur so kann ich mich verbessern.

Solltest du Fragen haben, so kannst mich das auch über einen Kommentar Fragen oder schreib mir einfach eine Nachricht über WhatsApp.

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