Australien mein erster Versuch.

EP.3 – 28.06.2022

Das ist mein dritter Tag meiner langen Reise nach Australien. Heute starte ich von der Stadt Ratchaburi, mit undefinierten Ziel, aber auf jeden Fall Richtung Süden, mit dem Endziel Malaysische grenze.

Die Strecke heute ist nicht besonders aufregend, nur gerade Schnellstraße mit sehr vielen Lastwagen und allerlei anderen Fahrzeugen, die nichts anderes vorhaben, als zu rasen, so als morgen die Welt zu Ende gehen würde.

Auch landschaftlich ist diese Gegend nicht besonders attraktiv. Ich fahre durch allerlei Städte durch, die alle meiner Meinung nach gleich aussehen. Mitten durch die Stadt führt die Straße, links und rechts sind ungepflegte und immer gleich aussehende Häuser. Auf den Straßen tummeln sich alle Fahrzeuge, Mopeds, Fahrräder, Traktoren aber auch Hunde, Katzen und sogar Hühner. Für mich gibt es keinen Grund, hier anzuhalten. Höchstens nur um zu tanken.

Immer wieder versuche ich, kleine Straßen zu fahren, allerdings werde ich immer wieder auf der Hauptstraße zurückgeführt.

Eigentlich wollte ich heute Zelten. Ich habe mir mithilfe von iOverlander einen schönen Campingplatz an einem Strand gefunden.

In solchen Fällen benutze ich gern eine Wetter- App, um nachzuschauen, wie das Wetter sich entwickelt. Hier verrät mir die App, dass ein starker Wind in diese Richtung kommt, mit möglicherweise starkem Regen.

Ich beschloss, weiter zu fahren in einem Tempel, wo ich mein Zelt geschützt vom Sturm und Regen aufbauen konnte.

Ich habe einen sehr schönen kleinen Tempel gefunden, wo ich unterhalb des Tempels mein Zelt aufbauen konnte.

Es hat nicht lange gedauert und der Sturm war da, wie von meiner App prognostiziert. Ich war glücklich über meine Entscheidung. Wie so oft in solchen Fällen mache ich mir meistens meine Instant Nudel, die ich immer in meinem Koffer dabei habe.

Die Freude war aber sehr schnell vorbei, denn abends kamen die Affen raus aus ihrem Versteck und natürlich haben sie nichts besseres zu tun, als mich zu ärgern und versuchen, meine Sachen zu klauen. Es waren so viele Affen, dass ich nur noch schnell meine Sachen zusammen gepackt habe und in Sicherheit gebracht.

Als ob die Affen schon nicht genug wären, kamen auch noch die Moskitos, die sich kostenlos bei mir satt fressen wollten.

Jetzt nicht als schnell im Zelt verschwinden, das Zelt dicht machen und hoffen, dass die Affen mein Motorrad in Ruhe lassen. Ich hatte draußen einen Wachdienst, den ich mit ein paar Leckerlis bestochen habe, besonders gut auf mein Motorrad und das Zelt aufzupassen.

Ich hoffe, dass dir mein Motorradabenteuer gefallen hat, ich würde mich freuen, dich in der nächsten Episode zu sehen.

Kommentare sind natürlich sehr willkommen. Schreib mir doch was du magst oder vielleicht nicht so magst, nur so kann ich mich verbessern.

Solltest du Fragen haben, so kannst mich das auch über einen Kommentar Fragen oder schreib mir einfach eine Nachricht über WhatsApp.

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